Ankündigung: 04.–06.06.2026 Tagung »Jenseits der Stärke. Imaginarien schwacher Kräfte in Kunst, Literatur und Wissenschaft«
21. Mai 2026
Mit Schwäche verbindet sich heute oft ein pathologisch-degenerativer Befund: ein Zustand der Erschöpfung, Vulnerabilität oder des Versiegens schöpferischer Kräfte. Zugleich regt der Begriff dazu an, über Kräfte jenseits von Dominanz und Kontrolle, über das Kleine, Potenzielle oder das (Wieder-)Aufkeimende nachzudenken. Schwäche ist somit nicht nur als Gegenteil von Stärke zu verstehen. Sie konstituiert auch eigene Formen der Wirkmächtigkeit. Die Tagung nimmt diesen Befund zum Ausgangspunkt, um Verschränkungen und produktive Ambivalenzen schwacher Kräfte und ihre ästhetischen Artikulationen aus verschiedenen historischen, disziplinären und kulturellen Perspektiven in den Blick zu nehmen.
Tagung »Jenseits der Stärke. Imaginarien schwacher Kräfte in Kunst, Literatur und Wissenschaft«
Konzeption: Caroline Adler, Franca Buss, Gerd Micheluzzi
Veranstaltungsdatum: 4.–6. Juni 2026
Veranstaltungsort: Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg und Kolleg, Gorch-Fock-Wall 3, 20354 Hamburg

